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Am 26.Februar 1902 stellte Fräulein Josefine Schröer, bekannt als Hebamme "Tante Fina", im Namen des Armen-Seelen-Vereins an die Gemeinde zu Freienohl den Antrag, im Küppel eine Kapelle errichten zu dürfen.
Drei Tage später teilte Gemeindevorsteher Keßler mit, "...den Bauplatz unentgeltlich herzugeben, vorausgesetzt, daß die neue Kapelle ungefähr auf die Steller der Jetzigen zu stehen kommt, daß der Bau eine Zierde des Prozessionsweges und in jeder Hinsicht würdiger wird."

Die jetzige Kapelle hatte also eine Vorgängerin. Es soll ein kleiner Fachwerkbau mit einem von Säulen getragenen Vordach gewesen sein. Die Kapelle war die Hauptstation der jährlichen Küppelprozession. Es gilt nach alter mündlicher Überlieferung als gesicherte Erkenntnis, daß diese Prozession von der Freienohler Bürgerschaft gelobt wurde, als ein schweres Unwetter tagelang nicht vom Küppel und Freienohl losgekommen sei.
Der jetzige steinerne Bau entstand in Eigenleistung, die Bruchsteine z.B. wurden mühsam in Schubkarren zur Baustelle gefahren. In einer Liste trugen sich Freienohler, Olper und auch Bürger aus Berge mit zumeist 50Pf-Spenden ein. Die Kapelle wurde dem hl.Josef geweiht, als dem Schutzpatron der Sterbenden.

Die Figurengruppe auf dem Altar, in der Darstellungsweise der Zeit, dem Nazarener-Stil, zeigt die Todesstunde Josefs. Ein Herz-Jesu- und ein Herz-Mariä-Bildnis finden sich in den bleiverglasten Seitenfenstern.

 

(Bild Stefan Pieper)

 

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