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Die Kapelle auf dem Plastenberg ließ Frau Christine Magareta von Wessler, Frau von Bockem im Jahre 1731 zu Ehren der Muttergottes errichten.
Die kurze Entfernung und die Blickverbindung auf das Gut Bockum waren für die Wahl des Platzes ausschlaggebend gewesen, überfürte man doch seither die Toten der Adelsfamilie in die beiden übereinanderliegenden Grabkammern unter dem mit Steinplatten abgedeckten Kapellenboden.
Inzwischen wechselten die Besitzverhältnisse des Gutes; dieses wurde schließlich preußische Staatsdomäne. Für den Erhalt der Plastenbergkapelle fühlte sich niemand mehr recht verantwortlich, kein Wunder, daß sie mehr und mehr verfiel. Während der Arbeitslosenzeit im Jehre 1931 wurde die Freienohler Kolpingsfamilie initiativ.
Die derzeitige Eigentümerin Baronin Elisabeth von Lünik in Ostwig, und ebenso die Gemeinde Calle, die kein sonderliches Interesse an der abgelegenen Kapelle hatte, gaben ihre Einwilligung zu den sogleich beginnenden Instandsetzungsarbeiten. Die Handwerker des Gesellenvereins wurden vom Freienohler SGV und nicht zuletzt von der Besitzerin selbst finanziell unterstützt und auch mit Baumaterialien beliefert.
Am Himmelsfahrttag 1932 wurde die wiederhergestellte Kapelle neu eingeweiht, und seitdem treffen sich dort alljährlich am 1.Mai die Kolpingsöhne zur gemeinsamen Feier der hl.Messe. 1955 gelangte der Kapellenbezirk aus der Wennemer in die Freienohler Pfarrgemeinde.

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