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Zur Geschichte der alten Friedhofskapelle erfährt man Näheres aus dem Pfarrarchiv.
Pastor Pöttgen trug dort im Jahre 1736 ein: "Diese Capelle ist aufgerichtet worden im Jahre 1707 auf Unkosten des Ehrenbaren Phillip Holzapfel Churfürstl. Jägeren...und Einwilligung seiner tugendsamen Hausfrowen Guida Spenschröer..."


Die Inschrift des breiten Querbalkens über dem Portal verrät, daß die Kapelle ehedem in der Rümmecke stand, und zwar vermutlich in dem dem Ort zugewandten Winkel zwischen Rümmecker Bach und der Ruhr.
Es ist nicht auszuschließen, daß zuvor an dieser Stelle ein Wachtturm oder ein ähnliches Bauwerk als "Befestigungsanlage" Freienohls gestanden hat; in Urkunden des 16. und 17. Jahrhunderts findet man dir Bezeichnung "Rümpker Porte".


Die Instandhaltung des Kirchleins bereitete nach etwa 100 Jahren immer größere Schwierigkeiten. Sein Zustand war schließlich derart ärgerniserregend, daß der zuständige Dechand mit einer scharfen Rüge aufwartete. Und promt reagierten die Freienohler mit Zustimmung ihres Pastors auf ihre Weise: sinnvoll und originell. Wie die mündlichen Überlieferung glaubhaft Kunde gibt, lud man das Bauwerk als Ganzes, ohne es abzubrechen, kurzerhand auf mehrere Fuhrwerke und transportierte es zu dem damals grad neu angelegten Friedhof.

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