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Die Ursprünge der Freienohler Pfarrei reichen wahrscheinlich in die Zeit zurück, als unser Ort durch den Grafen Gottfried von Arnsberg im Jahre 1364 zur Freiheit erhoben wurde.
Das älteste Schriftstück, das einen Hinweis auf die Freienohler Pfarrei zuläßt, ist eine Rumbecker Urkunde aus dem Jahre 1375.


Auf dem Boden des Langenhofes, südlich(=oberhalb) der Hauptstraße gelegen, kam es zur Gründung einer Klostergemeinschaft für Frauen, einer vom hiesigen Pfarrer unabhängigen "Frühmeßvikarie unserer lieben Frau".
Deren eigenes Bethaus befand sich wahrscheinlich an derselben Stelle, die unsere jetzige Pfarrkirche einnimmt.


Im 14.Jahrhundert wurde die St.Nikolaus-Gemeinde selbstständige Pfarre und trat gegenüber der Liebfrauengemeinde mehr und mehr in den Vordergrund. Verschiedene Besitzungen und Rechte des Klosters gingen an die neue Gemeinde über, bis schließlich in den Jahren 1527 bis 1545 das Kloster gänzlich zu bestehen aufhörte; die St.Nikolaus-Gemeinde hatte die Liebfrauengemeinde in ihren Pfarrverband aufgenommen.
Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche, sie mochte größer gewesen sein und war wohl in besserem baulichen Zustand. Neben dem eigentlichen Kirchenschiff besaß sie ein gesondertes Betchor für die Nonnen. Außer von dem Hauptaltar, dem hl.Nikolaus geweiht, berichtet eine Urkunde von einem Marienaltar sowie einem weiteren Seitenaltar unter dem Patronat des hl.Antonius.
Nach der Überlieferung soll die 1750 niedergerissene Pfarrkirche diese alte Klosterkirche gewesen sein.


In den Jahren 1751/52 entstand die heutige Pfarrkirche als ein schiffiger Bau. Der neue Hochaltar wurde wiederum dem hl.Nikolaus mit den Kronpatronen Johannes Evangelist und Franziskus Xaverinus geweiht. Der Muttergottesaltar erhielt als Kronpatroninnen St.Agatha und St.Lucia. Am rechten Seitenaltar verehrte man neben dem hl.Josef noch den hl.Antonius v.Padua sowie die Märtyrer Fabian und Sebastian.
Da in der Folgezeit die Bevölkerung rasch zunahm, mußte an eine Vergrößerung des Kirchenraums gedacht werden. 1886 brach man das Chor und die östliche Hälfte des Langhauses ab und ersetzte diese Teile durch eine in die Breite gezogene kreuzförmige Erweiterung. Von da an hat also unsere Kirche ihre Seitenschiffe. Die nach Süden gelegene Sakristei wurde 1956/57 vergrößert.

Die gesamte Kirchengeschichte wollen wir Ihnen demnächst als PDF-Datei zum Download zur Verfügung stellen.